"Dies ist Ihr Gehirn." Das Bild einer Gerbera im Topf. "Dies ist ihr Gehirn unter dem Einfluß des Internet." Bilder von Gerbera-Blüten, die vom Stiel guillotiniert und zusammen mit Pökellake, Seifenschaum und 42 zerriebenen Pixy Stix in einen Mixer geschüttet werden. Geräusche vom Mixer, Stufe drei. "Noch Fragen?"

Montag, Dezember 31, 2007

LiebLinks 02: World of Monkey Island


Da sitz ich nun an Silvester zuhause und kuriere meine zweite Erkältung diesen Winter aus, anstatt wie jeder andere anständig in's neue Jahr zu feiern. Ich hab keine Lust auf Videospiele, nicht mal Super Mario Galaxy macht mir momentan Spaß, allerhöchstens die Teilnehmer des "Gamma 256"-Wettbewerbs motivieren mich, mein Xbox360-Gamepad in die Hand zu nehmen (Ich empfehle "Mr. Heart Loves You Very Much", "StdBits" und "Sunset Runner"). Sonst liege ich faul auf meinen Bett, lese den ersten Band von Tad Williams "Otherland" und frage mich, was so toll an diesen Buch sein soll, während Fatboy Slim (Ist das tatsächlich schon fast zehn Jahre her?) wenigstens so etwas wie Partylaune bei mir zu wecken versucht. Ich hab Kopf- und Halsschmerzen, alles ist doof und ich frage mich, wieso kranke Männer immer so wehleidig sein müssen.

Und dann hört auch noch ausgerechnet heute "World of Monkey Island", die Seite hinter Paco Vinks genialen "Monkey Island"-Comic, nach zehn Jahren auf.
Meh, alles doof.

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Freitag, Dezember 28, 2007

LiebLinks 01: Desktopgaming


Wie ich schon erwähnte, fahre ich demnächst zur Hölle. Nun ja, eigentlich befinde ich mich schon ihr, aber in der ewigen Verdammnis ist alles noch Beta und in keinster Weise bereit für die Version 1.0. Anyway, ich fahre also demnächst zur Hölle und daher muss Platz geschafft werden in der Seitenleiste (Bitte sehen Sie nach rechts). Daher gibt's wieder einmal eine neue Kategorie: Die LiebLinks, angelehnt an den LinkDump. Dort nehm ich mir die Zeit und stelle neue Links oder bekannte aus der Seitenleiste vor, wie in den guten alten Zeiten.

Den Anfang macht Desktopgaming, eine Seite die ich ursprünglich in der GEE gefunden habe. Schöne, minimalistische Wallpaper (wie mein aktueller Desktop) von Retro-Spielen, eingepackt in einer ebenso minimalistisch schönen Seite. Da würden sich auch die vier Links von oben heimisch fühlen.

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Sonntag, Mai 06, 2007

Musique of the Moment #3


Im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr, wieso ich mir damals überhaupt den "True Crime"-Soundtrack geholt habe. Das Spiel selber ist nur ein mittelprächtiger GTA-Klon, den ich bis heute nicht gespielt habe und der Soundtrack ist nur ein Ansammlung von eintönigen Westcoast-Gangta-Rap-Songs, die das Hip-Hop-Gegenstück zur Fahrstuhlmusik sind. Es gibt jedoch ein Lied, das den ganzen Kauf wieder wert machte:
"Dance Wit Me" vom großen Snoop Dogg.



(Das Video kann man übrigens in die Tonne treten; es geht nur um den Song!)

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Samstag, Mai 05, 2007

Musique of the Moment #2


Rockstar Games feiert (unsinnigerweise) sein neunjähriges Bestehen mit einem verflucht groovigen Video, das bei mir momentan in regelmäßigen Abständen durchtrudelt und mich zur folgenden und leicht verzweifelten Frage an den hoffentlich hilfsbereichten Leser führt:

Wie heißt dieser Song, der in dem Filmchen verwendet wird?
(Will diesen Song haben! Buhuu!)

Wer's mir verraten kann, gewinnt meinen Dank und, öhm, eine Luftgitarre.



EDIT | Tausend Dank (und sogar eine Gibson-Flying-V-Luftgitarre) gehen an Zyme aus den GEE-Forum, der herausgefunden hat, dass es sich um "Eminence Front" von The Who handelt. Yeeehaaa!

EDITZWO | Das ursprüngliche Flash-Video wegen nervigen Autostart rausgeschmissen und durch das selbst hochgeladene GEEMAG.TV-Flashvideo ersetzt.

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Samstag, März 31, 2007

LinkDump (Nr. 1)



Kampf der Blog-Faulheit! Gemeinsam mit dem LinkDump zu neuen Content-Höhen!

Daft Punk und ihre Samples.

Verflucht, ich will diese Vinyl-Mushrooms haben. 1up!

Der Flix, das will ich hier mal endlich erwähnen, der ist richtig toll. Der ist sogar so toll, der darf auch regelmäßig seine Comics bei Spiegel Online veröffentlichen.

Mentos + Cola = Wuuuusch!
Hier das kaufbare Hilfsmittel dazu.

Jeriko One sucht Aprilscherze. Mir ist bis jetzt keiner eingefallen. Und nein, LinkDump ist kein Aprilscherz.

“She says you’re a witch”

Some of Vimeo's best: Stunt?man,
How To Eat Potato Chips & some old viral stuff.

This title has been removed due to terms of use violation.

Kuschelspartaner.

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Mittwoch, März 08, 2006

Die große Vorher-Nachher-Show

(Teil 2)

Vorher:
Millionen von Gummibällen hüpfen zu Jose Gonzalez’s „Hearbeats“ die Straßen von San Fransisco herunter, um Werbung für HDTV-Fernseher von Sony zu machen, und landen vor Roland Austinats (US-Korrespondent der GameStar) Füßen (Lieblingsextremitäten von Roland).

Nachher:
Millionen Dutzende von Spielern hüpfen zu Jose Gonzalez’s „Hearbeats“ die Straßen von „Battlefield 2“ herunter, um Werbung für den zweiten Teil von Snoken Productions’ „Mine!“ zu machen, und landen im Wasser (Lemmings?).

Wer sich schon jetzt für HDTV rüstet, ist entweder blöd, reich, beides, ein Xbox-Fanboy oder gleich alles zusammen (schließt auch „beides“ mit ein). Mir reicht mein kleiner, bescheidener Bildschirm noch zum Fernsehgucken, (Stellt euch jetzt eine supergeile Überleitung vor.) z.B. für eine Natalie Portman, die locker mit dem 99 Problemen eines Mark Romanek mithalten kann.

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Montag, Februar 06, 2006

Optische Verschlimmbesserungen



GEE hat sich einen Redesign unterzogen.

Ich starre das Heft in meinen Händen ungläubig an. Schon auf der Webseite sah das Cover katastrophal überladen aus, doch im Real.Life bestätigen sich meine größten Sorgen: Die neue GEE sieht aus wie die verachtenswerte PC Action. Das Heft wird von mir aufgeschlagen und mit Freude nehme ich war, dass die DVD ausnahmsweise nicht das Editorial verdeckt. Dafür aber das lustige Katamari-Artwork - Nobody is perfect.

Weiter mit dem Inhaltsverzeichnis. Erster Eindruck: „Hmm, sieht jetzt genauso aus wie bei der EDGE...“. Nichtsahnend blättere ich in das „Kreuzfeuer“, die Newsrubrik der Hamburger Zeitschrift, als mich der Schlag trifft. Ein total überladenes, bravo-mäßiges Layout, das sogar die ersten Seiten der Intro an Geschmack unterbietet, schleudert seine Augenkrebs verursachende Hässlichkeit in mein Gesicht. Uaargh, das sieht ja aus wie ein 08/15-Spielemagazin! Wieso zur Hölle ist man nicht man bei dem aufgeräumten Look des ersten Redesigns geblieben? Es ist so schlimm, dass nicht einmal die Werbung mehr auffällt. Schnell überspringe ich diese Schande und treffe auf die erste, inhaltliche Neuerung.

Der Mittelpunkt der GEE, die ausführlichen und immer hervorragenden Artikel, Reportagen und Interviews, sind nun durch eine Einleitungs-Seite visuell vom Rest des Heftes getrennt. Beim Lesen des „Black“-Artikels, wird mir die Wirklichkeit bewusst: GEE ist optisch austauschbar geworden. In den ersten Ausgaben wurde gerne Olivgrün verwendet, eine merkwürdige, aber sympathische Farbe, die ich seitdem mit der Zeitschrift assoziiere, doch diese Ekel-Farben, die nun im Heft ihr Unwesen treiben, sind eine Beleidigung für jedes Auge. Auch die neue, seht kalt und technisch aussehende „Haupt-Schriftart“ ist, für mich als begeisterter GEE-Leser der ersten Stunde, ein Schlag ins Gesicht. Zwischendurch entdecke ich Hinweise auf den DVD-Inhalt, wie man es auch aus GameStar kennt. Irgendwie gruslig…

Zumindestens die Qualität des Inhalts ist immer noch vortrefflich und keine einzige Rubrik musste Opfer des Redesigns werden.

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Donnerstag, Januar 26, 2006

Vergrabene Cartridges



Einer der größten urbanen Legenden der Videospiel-Geschichte, wenn nicht sogar die Legende schlechthin, handelt um die angeblich verbuddelten „E.T.“-Module in der Wüste New Mexicos. Die in nur wenigen Wochen hingefuschte Adaption blieb wie Blei in den Regalen liegen, trieb Atari in den Ruin, trug zum Crash der Videospiel-Industrie 1983 bei und gilt zudem als eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten.
In GEE 09 interviewte Gregor Wildermann den Macher des Spiels:

"Howard-Scott Warshaw arbeitete von 1981 bis 1984 als Programmierer bei Atari und entwickelte neben dem Kultspiel "Yar's Revenge" auch Ataris größten Software-Reinfall "E.T.". Zusammen mit Steven Spielberg begründete er die problematische Ehe zwischen Film und Spiel. [...]

1982 kam „E.T.“ in die Kinos, und Sie entwickelten auf dessen Basis eines der ersten Computerspiele zu einem Film. Wie kamen Sie zu dem Job?
Ich hatte mit Steven Spielberg ja bereits zehn Monate an „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“ gearbeitet, und deswegen verlangte er, dass ich auch die Umsetzung von „E.T.“ machen sollte. Dann zogen sich die Verhandlungen zwischen Spielberg und Atari aber sehr lang hin, und es verging immer mehr Zeit. Ray Kassar, der damalige Chef von Atari rief schließlich am 27. Juli 1982, einem Dienstag, an und bestätigte, dass die Verhandlungen abgeschlossen seien. Er fragte mich, ob ich bis zum 1. September ein Spiel fertig stellen könnte. Ich sagte zu und verlangte aber eine finanzielle Kompensation für diesen viel zu kurzen Arbeitszeitraum. Am Ende blieben noch fünf Wochen für die Entwicklungszeit, damit das Spiel für das Line-up zu Weihnachten fertig war. Es interessierte niemanden, wie das Spiel qualitativ aussehen würde.

Hatte Spielberg selber genaue Vorstellungen, wie das Spiel aussehen sollte?
Nur 48 Stunden nach meiner Zusage wurde ich in einem Learjet zusammen mit Ray Kassar nach Burbank zu Spielbergs Büro geflogen. Dort präsentierte ich ihm meine verschiedene Spielideen, und nach einer kurzen Pause sagte Steven Spielberg: „Können sie nicht so was wie ‚Pac-Man’ machen?“ Ich konnte es einfach nicht glauben, dass mich Spielberg gerade gebeten hatte, einfach ein anderes Game zu kopieren. Er mochte ja Spiele, aber er wollte sich einfach nicht lange mit der Entwicklung aufhalten. Und da er nichts von der 2600er-Konsole verstand, konnte ich mit ihm auch keine technischen Details diskutieren. […] Die meiste Zeit habe ich noch auf den Startbildschirm verwand, aber das war dann auch schon das Beste am ganzen Spiel. […]

Es gibt eine Geschichte über fünf Millionen "E.T."-Cartridges, die in der Wüste von Mexiko vergraben sein sollen. Was wissen Sie darüber?
Ich habe nie ein Bild dieser Grube gesehen und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Atari das jemals getan hat. Wie idiotisch muss man denn sein, so viele Wertstoffe in eine Grube zu schütten? Die Leute lieben ja die Geschichte, aber man muss doch mal daran denken, wie teuer es ist, solch eine eine Menge Cartridges auf diesem Weg zu entsorgen. Atari hatte enorme Finanzprobleme und hätte doch sicher eher versucht, das Material zu recyceln. Außerdem glaube ich auch, dass mir jemand davon erzählt hätte, wenn diese Aktion angestanden hätte. Ich hätte liebend gern ein Foto von mir gemacht, wie ich auf diesem riesigen Haufen von fünf Millionen "E.T."-Spielen stehe."

Und wieso grab (Hehe) ich diese Geschichte wieder aus? Die Band „Wintergreen“ hat ein sehr schönes Musikvideo zu diesen Thema gemacht, für das ich jetzt den Anguckbefehl herausgebe. Anschauen!
Regisseur Keith Schofield hat auch andere wirklich sehenswerte Videos gemacht, wie zum Beispiel „3 Feet Deep“ für DJ Format, bekannt aus GEE 13 (Ts ts ts, schon wieder die Zeitschrift…), in dem zwei MCs in einer Spielhalle an einem Tanzspielautomaten eine gekonnte Show abziehen. Auch seine Seite ist ganz im Retrogame-Stil gehalten. Und eigentlich sind alle Werke von Schofield super. Wirklich.

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Mittwoch, Januar 25, 2006

Arcade-Automat sucht ein Herrchen


Es gibt einen Spielautomaten zu gewinnen!
Nein, nicht bei mir. Hier gibt’s doch nur Luft und Pressevorführungen.


Kalle Max Hofmann aka KarMaH, Redakteur der [ple:], möchte seinen alten Arcade-Automat loswerden. Damit ihr das Ding bekommt, müsst ihr möglich viele (sinnvolle) Beiträge im [ple:]-Forum posten und als Gewinner das Ding selber in Berlin abholen. Vielleicht kann aber auch ein interessierter GAoT-Leser aus der Hauptstadt oder Umgebung den Kalle überreden und das Ding so bekommen. Hauptsache das Teil landet nicht auf dem Müll!


www.ringrocker.com/ple/viewtopic.php?p=2123#2123


Artwork von „Insert Coin“, ein T-Shirt von Penny Arcade, Ex-Gameskins und Think Geek

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Dienstag, Januar 17, 2006

Keine Panik


In City 17 ist jeder mies drauf. Die Combine-Soldaten verprügeln aus Langeweile Zivilisten, die Zivilisten haben Angst vor dem Regime, Breen ist größenwahnsinnig, Dr. Kleiner sucht verzweifelt nach Melonen für Llammarr und Alyx ist sauer auf Gordon, weil er nie mit ihr spricht.

Doch nicht jeder Bewohner von Half-Life 2 hat schlechte Laune. Der unbesorgte Gordon Frohman, Protagonist des Webcomics „Concerned“, kommt (mit 14 Monaten Verspätung) in die Metropole, kurz bevor sich ein waffenstarrender Physiker aufmacht, den Combine gehörig in den Allerwertesten zu treten. Frohman ist dumm wie Brot, tollpatschig wie Goofy und geht jeden auf die Nerven. Sogar den G-Man bringt er auf die Laterne, äh, Palme.
Produziert wurde das Comic mit Garry’s Mod, welche auch schon in GEE 17 ihre Erwähnung fand.

Dieser Text gammelt schon seit einigen Wochen auf meiner Festplatte, aber erst wenn die halbe Blogsphäre zum 100. Strip das beste Gamic der Welt entdeckt (obwohl der Spiegel schon längst schneller war!), hebe ich meinen Arsch hoch. Typisch.

Aber von ernsten, aber gelungenen „Apostasy“ hat noch niemand gehört. Ha!

Oder vom genialen Machinima „I’m Still Seeing Breen“!
Mist, doch nicht.

P.S.: Es warten noch die Termine für München und Hamburg am 19.1. und für Berlin 25.1.!
P.P.S.: Der Frauenparkplatz ist wegen Mangel an Beiträgen bis zum 17.2. noch geöffnet.

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Donnerstag, Oktober 13, 2005

Technologic



GEE stellt im aktuellen Heft ganz groß die Frage „Wer wird der Walkman des neuen Jahrhunderts?“ und lässt iPod und PSP gegeneinander antreten. Klar, dass der schwarze Handheld mit seinen Multimedia-Fähigkeiten diesen, an den Haaren herbeigezogenen, Vergleich gewinnt. Die Zeitschrift aber erkennt den iPod immerhin die MP3-Player-Krone an.

Nicht mal einen Monat nach Erscheinen des Hefts, lässt Apple sein neustes Werk an die Öffentlichkeit los. BOOM! Der iPod Video ist geboren. Nun kann Apples weißes Wunderding, wie die PSP, Videos abspielen (H.264 und MPEG4). Na ja, fast wie die PSP. Das Display ist im Vergleich mit anderen Geräten nicht gerade sehr groß (320x240 Pixel und 2,5 Zoll) und lädt höchstens ein, sich Musikvideos anzutun. Und für die muss man bei iTunes nun Geld bezahlen. Vorbei ist das kostenlose Schnüffeln in der Welt der Clips. Dafür kann man sich jetzt Pixar Kurzfilme und (noch nicht in Deutschland) Fernsehshows runterladen.
Flach ist der Bursche geworden, zwar nicht so flach wie der iPod Nano, aber immerhin. Und wie der iPod Nano den iPod Mini ersetzt hat, so läuft nun das gleiche Spielchen mit dem iPod Video und den „normalen“ iPod.

Wer ist jetzt der Walkman des 21. Jahrhundert? Der iPod natürlich! Er ist das Symbol für den tragbaren MP3-Player geworden und begehrt wie nichts. Die PSP ist wiederum für mich der GameBoy des 21. Jahrhunderts. Genauso begehrt wie das Apple-Gerät, aber mit Spielen im Sortiment. Oder ist nicht der GameBoy Micro der GameBoy des frischen Millenniums? Fuck it, ich spiel jetzt mit meinen Nintendo DS.

http://www.apple.com/de/ipod/ipod.html

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Freitag, September 16, 2005

Aller guten Dinge sind vier




Glaubt es oder glaubt es nicht: Der kleine PlayStar hatte tatsächlich mal Ambitionen SpielerVier zu werden. Er schrieb eine Bewerbung an SpielerZwei, verwies auf seinen Blog und bekam auch eine positive Antwort von SpielerEins (SpielerZwei war im Urlaub) mit der Bitte einen Probetext zu schreiben. Doch Faulheit überkam ihn und so warten die drei Spieler noch heute auf PlayStars Mail. Das Schicksal meinte es aber gut mit den jungen PlayStar und so landete er bei den netten Menschen von "Grind That Authority".

Eigentlich bin ich froh, dass ich nicht "SpielerVier" geworden bin. Meine Augen fangen immer noch an zu glänzen, wenn ich an das tolle Design der SpielerEins bis Vier denke, aber dennoch finde ich, dass ich bei G.T.A. besser aufgehoben bin. Einerseits bin ich ein Mensch, der ungern lange Texte schreibt und andererseits es nicht lassen kann, mit Links um sich zu werfen.

Daher gratuliere ich den neuen SpielerVier ganz dolle und hoffe, dass er nicht wie sein Vorgänger "World of Warcraft" verfällt.

Game on, Player!

www.spielervier.de

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Dienstag, August 23, 2005

Restaurierung eines halben Lebens



Beinahe hätte ich mir damals die Collector's Edition von Half-Life 2 geholt und das hauptsächlich nur wegen "Half-Life: Source". Ich hätte Steam und Online-Aktivierung ertragen, freute ich mich doch auf ein Half-Life 1 in der Optik des zweiten Teils. Doch enttäuscht musste ich erfahren, dass es sich in Wirklichkeit um eine einfache Portierung auf die Source-Engine handelte. Abgesehen von neuen Wassereffekten, ein paar Physik-Spielereien, einige verbesserte Texturen, vereinzeltes Bump-Mapping und Ragdoll-Technik, war grafisch alles gleich geblieben. Nicht mal die Grafikerweiterung des Add-Ons „Blue Shift“ wurde verwendet.

Daher blicke ich mit Hoffnung auf die HL2-Mod „Black Mesa: Source“, das von mir so sehr gewünschte Remake des ersten Spiels. Die Jungs von „LeakFree“ wollen, abgesehen von der Grafik, möglichst wenig an Freemans Abenteuer ändern. Das heißt: Keine Gravity Gun, keine Vehikel, keine Alyx und kein Warren Breen, auch wenn er bekanntlich Leiter des Labors war. Dafür will man Black Mesa um einige Räume erweitern, um die Forschungsstation glaubhafter machen, die künstliche Intelligenz auf FarCry-Niveau bringen und eine Episode um ein verwettetes Bier zwischen Barney und Gordon einbauen. Als zusätzliches Schmankerl wird das originale HL-Deathmatch neu designt und einen Co-op Modus hinzugefügt.

Valve weiß von „Black Mesa: Source“ und duldet es. „Ein Community Remake von Half-Life 1 ist nicht nur möglich, sondern auch unvermeidlich.“, so Gabe Newell.

Auch wenn die Mod schon jetzt recht gut aussieht, werden nach Einschätzung der Entwickler bis zur Fertigstellung ein oder zwei Jahre vergehen. Aber bis dahin ist bestimmt Half-Life 2 schon längst für 5 Euro zu haben und damit auf jeden Fall in meinen Besitz. Trotz Steam und Online-Aktivierung.

Ein Traum wird wahr: „Black Mesa: Source“
www.blackmesasource.com

Wer die Story von Half-Life 2 nicht ganz durchblickt oder einfach nur die Übersicht verloren hat, dem sei der „Half Life Saga Story Guide“ empfohlen.
http://members.shaw.ca/halflifestory

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Donnerstag, August 04, 2005

Wenn ich ein Zombie wär...



"Every dead body that is not exterminated, becomes one of them. It gets up and kill. The people it kills get up and kill!"
(Gorillaz "Hip Albatross")

"Sie sind nicht mehr am Leben, sie sind nicht tot. Wenn ich sie seh', dann seh' ich rot. Ziel auf'm Kopf - keine Gnade. Sie ham' mit uns'ren lieben Toten nichts gemein..."
(Die Ärzte "Anti-Zombie")

Endlich kommt am 1. September der neue Zombie-Film von George A. Romero, "Land of the Dead", in die deutschen Kinos. Leider werden die Zombies, im Gegensatz zum "Dawn of the Dead"-Remake, wieder sich etwas langsamer fortbewegen.

Diese Behäbigkeit wäre in Capcom-Maßstäben ein Rückschritt ( www.geemag.de/stories.html?id=57 ), aber für einen Casual Gamer (Person, die Videospiele nur selten benutzt. Auch bekannt als "Moorhuhn-Spieler".), ist das ein Glücksfall. So kann er im Shockwavegame "Land of the Dead: loot & shoot" in aller Ruhe zielen, ohne gleich mit dem Bildschirmtod zu rechnen (Den Zombies bitte nicht zu nahe kommen. Die Spielfigur ist sehr empfindlich gegenüber wandelnden Leichen.).

Aber ich will hier nicht darüber diskutieren, ob schnelle Zombies cooler sind als langsame, sondern darauf hinweisen, daß dieses Spiel ein vollwertiger Ego-Shooter ist, lauffähig in einen Browserfenster. Respekt!

Das Wunderwerk bewegt sich grafisch auf PSone-Niveau und ist spielmechanisch recht einfach gehalten: Man besucht einen runtergekommen Supermarkt und sammelt total wichtige Haushaltsgegenstände ein, um dann im nächsten Level wieder den gleichen Konsumtempel zu besuchen. Und das nur, weil die lieben Freunde vergessen haben, ein paar Gegenstände auf die Einkaufsliste zu schreiben ("Ach verdammt, wir brauchen noch 'nen Schraubenschlüssel. Gehst du bitte wieder rein zu den Untoten und kämpfst dich durch? Du kriegst auch meine Schrotflinte.").


Fazit: Angucken, staunen, Zombies jagen und dann weiter auf Resident Evil 5 warten.

www.landofthedeadmovie.net/htdocs/loot_game/

Artwork von Alex May's "Zombie Donkey" (Threadless T-Shirts)

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Mittwoch, August 03, 2005

Einmal die "Crazy 88", bitte!


O-Ren Ishii: "Du hast doch nicht gedacht, daß das so leicht wird, oder?"
Die Braut: "Weißt du, 'ne Sekunde lang - Ja, dacht' ich das schon."


Glaubt es oder glaubt es nicht: Es hätte fast ein Videospiel zu Kill Bill gegeben. So richtig für PC und Konsolen. Vivendi Universal hatte sich schon die Rechte gesichert und Quentin Tarantino wollte sogar exklusives Filmmaterial zur Verfügung stellen. Doch ein Jahr später wurde das ganze Projekt auf Eis gelegt. Vielleicht hatte Tarantino die Umsetzung nicht gefallen oder es gab Meinungsverschiedenheiten - man weiß die Gründe nicht. Niemals wird man erfahren, ob es ein Meisterwerk oder Schund geworden wäre.

Wenn man schon nicht den Rachefeldzug der Braut im Großen nachspielen kann, dann doch wenigstens im Kleinen, mit dem Flashgame Nevesta vs. Crazy 88. Okay, es ist tschechisch. Na, und? Einfach auf "hràt" klicken und mit dem Pfeiltasten die maskierten Anzugträger zerschnetzeln. Ich verspreche euch, es zieht im Blutgehalt mit dem Original gleich.

Und bitte danach die Sauerei wegwischen. Gliedmaßen kommen in den Kompost, Schwerter in die Altmetallsammlung. Danke!

Das tschechische Flashgame
http://kill-bill.cz/game/index.php

Die offizielle amerikanische Seite
www.kill-bill.com

Die offizielle japanische Seite
www.killbill.jp

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Montag, August 01, 2005

Von Zombiepiraten und dreiköpfigen Affen



Es war einmal ein Mann namens Ron Gilbert. Der erfand 1987 für die ehemalige Kooperation zwischen George Lucas und Atari, namens „Lucasfilm Games“, die Spiele-Engine „SCUMM“, die den damals noch textbasierten Adventures endlich eine grafische Oberfläche gab. Mit SCUMM enstanden viele Klassiker der Videospielgeschichte, wie „Maniac Mansion“, „Zak McKraken“ – und das legendäre „The Secret of Monkey Island“, ausgedacht von Ron Gilbert.

Viele Jahre später entschied sich die Firma, die jetzt „LucasArts“ heißt, keine Adventures mehr zu produzieren, sondern nur noch durchwachsene „Star Wars“-Titel zu veröffentlichen. Gilbert selber hat schon seit langen die Firma verlassen, um sich der Entwicklung von Computerspielen für Kinder zu widmen.

Und es ist kein neues Monkey Island weit und breit zusehen.

Aber das heißt nicht, daß die Geschichte um Guybrush Threepwood in Vergessenheit gerät. Es gibt sehr viele Projekte im Netz, die Gilberts Arbeit würdigen, wie zum Beispiel Paco Vinks famose Comic-Umsetzung des ersten Teils. Das ganze Comic ist im Grafikstil des dritten Teil gehalten, ist wunderbar detailliert und fängt perfekt das Flair der Vorlage ein. Die Charaktere sind alle sehr treffend und dynamisch gezeichnet.

Doch es gibt einen Haken: Paco macht dieses Comic in seiner Freizeit und von dieser hat er als Student, ähm, nicht gerade sehr viel übrig (Okay, vielleicht ist er auch einfach nur faul). Daher wird dieses Wunderwerk nur alle paar Jubeljahre geupdatet und man ist wahrscheinlich mit selber Durchspielen schneller. Kopf hoch, immerhin ist man schon auf Seite 47 angekommen.


Das Monkey Island Comic von Paco Vink
www.worldofmi.com/features/comics/vink/

"World of Monkey Island" Die beste Monkey-Island-Fanseite überhaupt.
www.worldofmi.com

Die Homepage von Paco Vink
www.pacomania.com

Ron Gilberts Weblog "Grumpy Gamer"
www.grumpygamer.com

Und wo wir gerade beim Thema sind: Die inoffiziellen Monkey Island 2 Outtakes. Funny!
http://www.newgrounds.com/portal/view.php?id=111996

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Mittwoch, Juli 20, 2005

Super Mario wählte die rote Pille

Mario und die Flashfilme, die Zweite.

Wie viele tausend Andere, war ich begeistert von Matrix und freute mich sehr auf einen Nachfolger. Wie die anderen auch, schaute ich mir Matrix Reloaded an und war relativ enttäuscht. Am Unterhaltsamsten waren aber immer noch die Action-Sequenzen, wie der Kampf Neo gegen unzählige Smith-Kopien.

Wie dieser Kampf aussehen würde, wenn Mario die Rolle des Auserwählten übernimmt, Luigi in die Haut von Agent Smith schlüpft und man das Ganze in 16-Bit-Grafik darstellt, zeigt der Flashfilm Super Mario Reloaded.


Der ganze Kampf wird mit den gleichen Dialog aus dem Film eingeleitet und auch sonst mit den Tonspuren aus Matrix² unterlegt. Durch die Darstellung im Nintendo-Stil, ist der Kampf wirklich witzig anzuschauen und verliert dadurch den ernsten Ton aus der Vorlage.

Hier mutiert die flache Pixelfigur Mario zum ärschetretenden Actionhelden!


www.flashplayer.com/animation/supermarioreloaded.html

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Freitag, Juli 08, 2005

Ein 8-Bit-Epos



Super Mario ist der bekannsteste Videospielheld der Welt. Er steht gleichberechtig neben solch berühmten Figuren der Popkultur wie Darth Vader, Batman oder Mr. Spock. Halte einen Kind ein Bild von Mario vor die Nase und es wird automatisch seinen Namen rufen. Kurz gesagt: Er ist eine Legende.

Die Flashfilme "Mario Brothers - The Flash Series" von Alexander Leon würdigen diese Legende mit einer epischen Saga, die sich in ihrer Präsentation nicht vor Herr der Ringe verstecken muss (Ich sage nur "Massenschlachten").


Als Mario und Luigi eine Versammlung ihres Erzfeindes Koopa ausspionieren, erfahren sie, dass er die Prinzessin töten will. Die Brüder greifen ein, doch es kommt zur Katastrophe... Mehr will ich nicht verraten, aber macht euch bereit auf eine gigantische Erzählung, um Versagen, Mut, Verrat und Selbstopferung. Mario ist hier eine tapfere, aber gebrochene Heldenfigur, der es nach Rache durstet und Koopa ein sadistischer Bösewischt, der mehr an Sauron erinnert, als an die Zeichentrickechse aus jüngeren Mario-Titeln (Sein Palast, am Ende von Part IV, ähnelt sehr dem berühmten Gemälde des Turms von Babel.)
Besonders lobenswert ist der Soundtrack, unter anderen bestehend aus Stücken von Final Fantasy, Braveheart, Mendelssohn, Lord of the Rings, Radiohead und Kingdom Hearts, der wunderbar den Kampf Gut gegen Böse vertont. Kein Wunder, entwickelte Leon den Film doch auf Basis der Musik. Sie gibt sehr gut die Gefühlszustände der Charaktere wieder, was auch notwendig bei den detailarmen 8-Bit-Figuren ist.
Erwartet keine witzige Marioparodie, sondern ein tragisches Drama, welches aber den Nintendo-Stil treu bleibt. Gegner werden immer noch per Sprung ausgeschaltet und die Helden werden bei einen Treffer kleiner.

Bis jetzt sind 4 Teile entstanden, der Fünfte und Letzte lässt immer noch auf sich warten. Hoffen wir, dass er noch vor Duke Nukem Forever erscheint. :-)

www.alxlen.com/flashlevel%20ads/banner1%20468x60/mariocentral.html

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Freitag, Juni 03, 2005

New Games Journalism

Heute möchte ich zwei absolute Lieblingsmags von mir vorstellen, in deren Foren ich auch unterwegs bin. Beides sind Videospielmagazine der anderen Art. Sie erzählen Geschichten, die über das Analysieren und Bewerten von Videospielen hinausgehen.

Die bekanntere von beiden Zeitschriften ist GEE ( www.geemag.de ). Games, Entertainment und Education, der Name ist Programm, aber es dreht sich im Heft hauptsächlich über Spiele. GEE bringt, meiner Meinung nach, die interessanteren Storys, wie z.B. die MGS3-Ernährungfibel, Videospielkunst, Spiele in der DDR, Videospielverfilmungen, 8-Bit-Musik, die Tradition des Endgegners, eine Feng-Shui-Beratung für Sims2 usw. Hier ein paar Leseproben: (
www.geemag.de/stories.html ) Für 3,80 € bekommt man eine (noch stark verbesserungswürdige) DVD dazu, die aber eher Ergänzung zum Heft ist als Ersatz.

Bei [ple:] hingegen gibt es in jeder neuen Ausgabe ein anderes, ausführlich behandeltes Schwerpunktthema. Bis jetzt waren das Action-Adventure, Ego-Shooter, Mobile-Gaming, Rollenspiele und Rennspiele. Zum Preis von 3 € bekommt man noch extra zum Heft einen Online Premium Content. (
www.play-magazin.de ). Erstaunlich ist bei dieser Zeitschrift, dass sie keinen großen Verlag im Rücken haben und dies alles aus einer Diplomarbeit von Kristian Metzger (dem Herausgeber) entstanden ist. Momentan sind die Jungs in einer Sommerpause, um nach einen neuen Verlag zu suchen. Ich wünsch ihnen viel Glück!

Beide Hefte kann ich sehr empfehlen!

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