"Dies ist Ihr Gehirn." Das Bild einer Gerbera im Topf. "Dies ist ihr Gehirn unter dem Einfluß des Internet." Bilder von Gerbera-Blüten, die vom Stiel guillotiniert und zusammen mit Pökellake, Seifenschaum und 42 zerriebenen Pixy Stix in einen Mixer geschüttet werden. Geräusche vom Mixer, Stufe drei. "Noch Fragen?"

Dienstag, Januar 15, 2008

ByteFM


Radio is deader than dead. Ich bin mittlerweile zu alt für meinen einstigen Lieblings-Radiosender DASDING geworden. Abgesehen von Clubding und der Netzparade interessiert mich dieser Teenie-Kram nicht mehr, sonst gibt es in der Region leider nichts mehr an interessanten Radiosender. Klar, da wäre noch der bermuda.funk, aber ausgerechnet in PlayStarhausen kommt es nur als undefinierbares Rauschen an. Großartig.

Bleibt nur noch Internetradio (für bermuda.funk sowieso).
Pandora war toll. Die Betonung liegt auch "war", denn die europäische Musikindustrie hatte Schiss und verweigerte Pandora die benötigten Lizenzen. Last.fm wiederum ist in meinen Augen nur eine äußerst schwache Alternative. Dabei war Pandora ein sehr gut funktionierender Service, aber nein, die großen Industrie-Idioten müssen alles kaputt machen. Gut, dass es immer eine Möglichkeit gibt, den Hornochsen aus den Chefetagen eins auszuwischen (Ich garantiere für nichts, ich muss das selber noch ausprobieren). Burn in hell, GEMA!

Und sonst?
Sonst gibt es noch das fantastische FM4, jedoch ist das ein österreichischer Sender und den österreichischen Akzent empfinde ich als leicht... befremdlich.
Awdio wäre auch eine Möglichkeit, aber da läuft meistens nur 08/15-Chillout-Club-Mucke, also nicht immer was für mich. Wer's trotzdem ausprobieren möchte, sollte Notcot besuchen, die haben mir nämlich einen Invite Code geflüstert.

Also Vorhang auf für ByteFM, meinen neuen Lieblings-Radiosender!
Um es auf den Punkt zu bringen: ByteFM ist geil! Sehr coole Musikauswahl ohne Kompromisse, sich nicht selbst inszenerierende Moderatoren und (bislang) keine nervige Werbung. Der Sender ist noch ganz frisch, erst am 11.1. gestartet und man merkt es ihm noch an, was ByteFM sogar noch sympathischer macht. Und hey, kann ein Sender schlecht sein
der "Killalady" von Justine Electra spielt und auf den ein DJ-Mix von Digitalism läuft?
Dankeschön an die Popnutten für den Tipp!

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Montag, Januar 14, 2008

Shakeaway Reached His Destiny


Gestern habe ich bei Nerdcore das wohl beste Stöckchen überhaupt gesehen und war so frei es mal aufzusammlen. Es gilt aus drei Zufallskomponenten ein fiktives Album-Cover zu basteln und dabei folgende Regeln zu beachten:
  1. Den Namen der Band liefert der Titel des zufällig gewählten Wikipedia-Artikels.
  2. Den Namen des Albums liefern die letzten vier Worte des letzten Zitats.
  3. Aus diesen zufällig gewählten Flickr-Bildern ist das dritte Bild zu wählen.
Weil es mir soviel Spaß gemacht hat, hab ich nicht nur eins, nicht zwei, nicht drei, nein, sogar gleich vier Cover gemacht (Und wenn Sie ganz schnell sind, erhalten Sie neben diesem Audi A4 einen original Todesstern!) und jeweils eine kleine Geschichte zu den Alben geschrieben.


Shelley's Eagle-Owl waren eine Grunge-Band aus den frühen Neunzigern. Sie wurden zum One-Hit-Wonder als ein Song von ihnen in einem Werbespot eines bekannten Jeans-Hersteller verwendet wurde. Sie produzierten mit "We Should Take Seriously" nur ein einziges Album und lösten sich kurz nach Kurt Cobains Tod auf.
[Groß, Eins, Zwei, Drei. Beschissenstes Bild von allen und ganz merkwürdiger Band-Name, da blieb nur die Flucht in die 90er-Levi's-Masche. Dafür aber ein Zitat von Peter Ustinov - Yeah!]


Die Mitglieder der Shelley's Eagle-Owls verstreuten sich in alle Winde. Drummer Reitman reiste wieder zurück in seine Heimat Australien und eröffnete in Sydney einen Plattenladen. 2002 jedoch taucht er als "Shakeaway" mit seiner "Operator"-Ep wieder auf. Größere Bekanntheit erreicht er 2004 als Feature-Part in einen Track von The Streets und veröffentlicht bald darauf mit "You Reached Your Destiny" sein von den Kritikern hoch gelobtes Debüt-Album, auf den er Concious-Rap mit Elektro-Elementen und nerdcore-lastigen Lyrics hauptsächlich über Videospiele und Dinosaurier verbindet.
[Groß, Eins, Zwei, Drei. Bestes Foto von allen hier aufgeführten CD-Covern. Da das Schwesterchen meinte, der Typ "sehe aus wie einer von Blumentopf", landete Shakeway in der Hip-Hop-Ecke. Ist auch ein drolliges Kerlchen, oder?]


Vorher oft mit Unkle verglichen, veröffentlicht 2006 Robin Cook mit "There Are Alway Alternatives" sein erstes Elektro-Album, eine Mischung aus Amon Tobin und Aphex Twin mit gelegentlichen Chiptunes-Einflüssen.
[Groß, Eins, Zwei, Drei. Eine fantastische Flickr-Vorlage, ein fantastischer Name! Ursprünglich hatte ich dieses eklige Foto mit Gehirnen, aber die Auflösung war viel zu gering, um damit vernünftig zu arbeiten.]


2007 treffen sich Shakeaway und Robin Cook auf dem Blip-Festival und veröffentlichen Anfang 2008 als "Bank of Hamilton" das Chiptunes-Projekt "Made It Mean Something", das, ähnlich wie Pornophonique oder The Depreciation Guild, 8-Bit-Musik mit Rock verbindet.
[Groß, Eins, Zwei, Drei]

Das hat Spaß gemacht! Ich werf das Stöckchen weiter an Florian, Eay, ben_, MC Winkel und, falls er möchte, Arkion. Bonus-Aufgabe: Wie bei mir eine kleine Geschichte zum Album schreiben oder zumindest die Musikrichtung bestimmen.

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Donnerstag, Januar 10, 2008

DJ-Kicks


Himmel, ich bin immer noch dabei meine Augen zu suchen, die gerade aus meinen Kopf geploppt sind. Schuld ist derer Pacemaker, ein portables DJ-System mit Touchscreen und 120 GB Speicher, das locker in die Hand passt und den Musikmarkt noch ein wenig mehr revolutionieren wird. Immer mehr werden wir zu unseren eigenen Produzenten, statt den passiven Konsumenten. Konsequenterweise wird es auch total Web2.0-mäßig eine Pacemaker-Community geben, auf der User ihre eigenen Mixe hochladen können. Schaut euch das Ding mal in Aktion an; glaubt mir, ihr werdet genauso ausflippen wie ich. Nun, über den Preis von 520€ ohne Steuern und Frachtkosten könnte man ebenso ausflippen, aber es gab ja auch Menschen die sich für 80€ mehr eine PS3 gekauft haben...
Duuuude, vielleicht wird's ja doch noch was mit der DJ-Karriere?

(Danke René!)

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Sonntag, September 02, 2007

Einmal der Musikindustrie in den Arsch treten


Wer träumt nicht davon, der Musikindustrie einmal kräftig in ihren fetten Hintern zu treten? "Büro am Strand" (nicht zu verwechseln mit "Hund am Strand") wollen genau das tun. Nur durch Online-Verkäufe wollen sie in den Charts landen und nur ihr (Ja, genau ihr!) könnt' ihnen dabei helfen.

Aber wie denn?
Einfach rüber zu iTunes, Musicload und AOL und "Heiße Stadt" von Büro am Strand für 0,99€ kaufen.

Aber warum denn?
1.Dieser fette, aufgeblasene Hutte namens Musikindustrie braucht eine kräftige Abreigung.
2."Wetten dass...?"-Nachwuchs-Moderator und A-Blogger MC Winkel ist bei "Büro am Strand" mit von der Partie.
3.Nerdcore-René hat das schnieke Chuck-Anderson-Rip-Off-Cover gemacht.

Den Song selber finde ich eher so lala, aber ich bin musikalisch momentan eh durch Pornophonique und Justice eingenommen. Und 99 Cent für einmal Musikindustrie in den Arsch treten ist doch wirklich billig, oder?

[via den Ober-Punkern von ZweiPunkNull]

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Donnerstag, Juli 12, 2007

ZweiPunkNull


Kinnings, ZweiPunkNull ist endlich fertig geworden!
Gestern ist der Musik-Blog online gegangen und ich darf mein Schweigen als Quasi-Beta-Tester endlich beenden. Ich freu mich wie blöde, wünsch' Lena,
Christian/izanagi, Basti/batman und Markus mit 2P0 alles Gute & ganz viele Besucher und erwarte schon sehnsüchtig den ersten Podcast. Here It Goes!

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Dienstag, Juni 26, 2007

Internet Killed The Video Stars


...as seen on Justice

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Sonntag, Mai 20, 2007

LinkDump Nr. 3


\\\ Darth Vader lässt sich bunt anmalen, trägt coole T-Shirts, spielt mit - zum Glück nie produzierten - Actionfiguren, liest Harry Potter und findet seinen alten Todesstern wieder.

\\\ Apropos dunkle Seite der Macht: Sie kennen noch nicht Vaders kleinen Bruder, Supermarkt-Manager Chad Vader? Tsss, dann sollten Sie das mal schnell nachholen!

\\\ Psst, diese Google Secrets bitte nicht weitersagen, sonst kommt Spider-Plant-Man!

\\\ Ein bisschen Year Zero hier, ein bisschen Matrix da, ganz viel Bibel dazu und am Ende kommt das vielversprechende Comic "Testament" von Douglas Rushkoff heraus. God Given!

\\\ Heinz P. vs The Pale Rider - Großes Tennis!

\\\ Macht Platz unter'm Weihnachtsbaum: Erste Infos zur ultimativen DVD-Veröffentlichung von Blade Runner.

\\\ Work it, make it, do it, makes us: Daft Punk A Capella

\\\ Rambo und der Teminator werden wieder ausgebraben - Muss das sein?

\\\ PC & Mac gibt's auch auf japanisch und britisch. Was macht eigentlich Ellen Feiss?

\\\ bsssssssssssssSSSSSSSSSssssssssssssssss

\\\ Sparta-Content: Enough is enough! I have
had it with these motherfucking Spartans on this motherfucking plane!


\\\ Was sonst so geschah? Die Wochenschau verrät's.

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Samstag, Mai 05, 2007

SOV


Im Januar 2006 hätte ich nicht mal zu träumen gewagt, dass Lady Sovereign beim deutschen MTV in der Rotation laufen würde. Und nun durfte ich sie schon dort mehrmals zu "Love Me Or Hate Me" zwischen Tetris-Steinen und untoten Hamstern tanzen sehen. Holla, war das eine freudige Überraschung!

Aber eigentlich war ja dieser Erfolg abzusehen, als sie mir Mitte 06 bei Democracy TV mit dem verdammt geilen "Random" wieder in meinen Wahrnehmungsbereich sprang und daraufhin die "Vertically Challenged"-EP in meinen Musikabspielgeräten hoch und runter lief. Es war auch nur allzu selbstverständlich, dass ich mir das fertige Album dann zum Deutschland-Release holte. Und Kinder, was ist "Public Warning" geil geworden! Kaufen, klauen, saugen - Egal, hauptsache ihr hört das Teil! (Apropos geile Alben & Notiz an mich selbst: Kritik zu "Year Zero" schreiben, weil die Realität dem hier seit dem 16.04. wiederspricht.)

Passend zum Sommer veröffentlicht Fräulein SOV nun mit "Those Were The Days" einen meiner Lieblingssongs von "Public Warning". Meine Empfehlung: Laut aufdrehen, in die Sonne legen und diverse Fruchtsäfte nebenher schlürfen!



Auf die Ohren:
"Hoodie" und "Love Me Or Hate Me" mit Missy Elliott als Feature darf man sich kostenlos und legal runterladen.

Auf die Augen:
"9 to 5" (gibt's auch zusammen mit dem Ordinary Boys am Strand oder im Büro)
"Blah Blah"
"Hoodie" (Remix)
"A Little Bit Of Shhh!"

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Sonntag, April 22, 2007

Metarox


Eine abstruse Kommentarreise hat mir mit „Yeah Yeah“ von Bodyrox den Song der Woche im Dauereinsatz beschert. Tolles Lied, tolles Video, tolle Gastsängerin. Und da bei GAoT keine Luschen hocken, gibt es hier das unzensierte Video mit vielen nackten Brüsten. NSFW, Leute!



Und weil ich gerade so unglaublich Meta* unterwegs bin, beantworte ich als größter Nerd dieser Erde endlich mal wieder ein Stöckchen, nachdem ich schon Thwidras und Lenas Holzäste verstauben gelassen habe (Sorry!).

Es geht also weiter an:
Thwidra, deadbunny, Aulbath, die bezaubernde Vivia, Eay, Florian (Notiz an mich selbst: Die kaputte Digitalkamera in die Hölle schicken, eine funktionierende ausleihen und über Florians tolle Buttons endlich mal bloggen.), Arkion, Kei-Royale, Benno, suicide, Björn und wasted-time/rüssel.

Wenn bloß alle Stöckchen so einfach wären...

*Hä?
Achso!

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Donnerstag, April 05, 2007

LinkDump Nr. 2


\\\ Das ganze Blogzeug wird immer kommerzieller. Das musste Foren-Bekannter easteregg (Übrigens Chef von der total verwahrlosten Pseudo-Spiele-News-Seite "Daddelfieber". Jungs, macht doch mal was wieder aus den Laden!) am eigenen Leib spüren, als ein paar Kommentar-Zombies im Auftrag von Calvin Klein bei ihm einbrachen.

\\\ Gonzales macht zusammen mit der wunderbaren Leslie Feist tollen White Trash Rap. Beat it!

\\\ Björn's brain is wired for trivia.

\\\ *suuuummm* *zisch* *ssssuuumm*

\\\ Ob diese Turnschuhe auch im kommenden Film auftauchen werden?

\\\ Sparschweine sind out, Speicherkarten-Schweine sind jetzt der heiße Scheiß.

\\\ Nine Inch Nails treffen leider dann doch nicht ganz meinen Geschmack, das kann ich jetzt mit Gewissheit sagen, nachdem ich die Tage "With Teeth" und online in das neue Album gehört habe. Dafür habe ich jedoch die virale Kampagne zu "Year Zero" mit dem größten Vergnügen verfolgt.

\\\ An alle treuen Leser: Frohe Ostern!

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Samstag, März 31, 2007

LinkDump (Nr. 1)



Kampf der Blog-Faulheit! Gemeinsam mit dem LinkDump zu neuen Content-Höhen!

Daft Punk und ihre Samples.

Verflucht, ich will diese Vinyl-Mushrooms haben. 1up!

Der Flix, das will ich hier mal endlich erwähnen, der ist richtig toll. Der ist sogar so toll, der darf auch regelmäßig seine Comics bei Spiegel Online veröffentlichen.

Mentos + Cola = Wuuuusch!
Hier das kaufbare Hilfsmittel dazu.

Jeriko One sucht Aprilscherze. Mir ist bis jetzt keiner eingefallen. Und nein, LinkDump ist kein Aprilscherz.

“She says you’re a witch”

Some of Vimeo's best: Stunt?man,
How To Eat Potato Chips & some old viral stuff.

This title has been removed due to terms of use violation.

Kuschelspartaner.

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Sonntag, Januar 28, 2007

PlayStar Rocker presents… Tunes


Music Maker, GarageBand, Cubase, Logic und wie diese Baustein-Musik-Programme alle noch heißen mögen, mit ihnen kann jeder zum Musiker werden, egal ob talentiert oder gehirnverbrannt. „I respect artists, don't get me wrong, but this is something anybody could whip up in 10 minutes with GarageBand.”, wie es so schön in meinen Lieblingszitat aus “24 Hours” von den Kleptones heißt. Ja, auch ich habe mich mal vor Urzeiten an solchen einen Programm versucht. Beaterator war sein Name, stammte von Rockstar Games und war komplett online bedienbar. Moment, wieso Vergangenheitsform? Das Ding existiert ja immer noch.
Und nun sind mir beim Aufräumen meiner Festplatte (Gelogen!) meine dilettantischen Werke im Bereich „Chill-Out-Electronic für Anfänger“ namens „Synthetic Air“ und „Chilling Brides“ mir wieder in die Hände gefallen und nun möchte ich sie, angereichert mit hübschen Album-Artwork, an euch weitergeben. Guten Appetit!

Download bei
RapidShare.com
sendspace


(Falls einer der Links nicht mehr funktioniert, bitte in den Comments Bescheid sagen.)

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Sonntag, September 03, 2006

Tante Zufall schlägt zurück


Der Zufall treibt manchmal ein lustiges Spiel mit mir, so wie ich es wieder mal am Mittwoch und Donnerstag erleben musste. Eine kleine, aber langweilige Geschichte über Basement Jaxx, The BellRays, Tante Zufall und Radiomoderatoren die Unwahrscheinlichkeitsfelder verursachen.

Vor einigen Jahren gab es „onyx.tv“, ein Musiksender der es mit MTViva aufnehmen wollte und dabei scheiterte. Er sendete Videos aus allen möglichen Musikrichtungen, egal ob Mainstream, Indie oder dazwischen. Leider hatte dieser Sender drei Probleme, die schließlich zu seiner Absetzung führten: Ihm fehlten sympathische Gesichter mit denen man sich identifizieren konnte, es gab keine Sendungen wie "Interaktiv" oder "MTV select", welche dem Sender hätte Profil verleihen können und er wurde nur über Kabel gesendet. Als Onyx noch über meinen Bildschirm flimmerte, sah ich so im Februar/März 2004 das Musikvideo zu "Good Luck" von Basement Jaxx. Tolles Video, klasse Song, großartige Sängerin - doch trotzdem vergaß ich "Good Luck" irgendwann wieder.

Einige Monate später kaufte ich mir den Soundtrack zu DRIV3R. Das Spiel selber ist absolute Grütze, das ist wissenschaftlich erwiesen, doch der grandiose Soundtrack rockt definitiv die Bude weg. Zwar waren Basement Jaxx nicht mit dabei, dafür eine andere großartige Band: The BellRays mit "Zero PM", eine eigenwillige Mischung aus Soul und schrammigen E-Gitarren. Doch es musste erst 2005 werden, bis ich meinen Hintern hoch hebte und ihre Webseite besuchte. Ich lud mir die Hörproben herunter und konnte daraufhin nicht mehr mit dem Tanzen/Headbangen/Luftgitarre spielen aufhören, so begeistert war ich von ihnen. Ich ärgerte mich, nicht früher auf ihrer Seite vorbeigesehen zu haben.

Circa ein Jahr zog wieder ins Land und die BellRays waren mittlerweile eine meiner Lieblingsbands geworden. Jedoch wurde ein Unwahrscheinlichkeitsfeld mittleren Ausmaßes erzeugt, als sich am Mittwoch ein Radiomoderator entschloss "Good Luck" wieder auszugraben und somit mich wieder an dieses Lied zu erinnern. Von einer bösen, holländischen MP3-Suchmaschine iTunes lud ich mir daraufhin "Good Luck" runter und rockte wild vor mich hin, bis sich plötzlich ein Gedanke formte: "Moment, die Stimme kennst du doch... Das ist doch... Aber das ist ja..." Ich erinnerte mich wieder an das Video und es fiel mir wie Schuppen aus den Augen (oder so): "Holy Shit! Das ist die Sängerin von den BellRays! Oh mein Gott, ich habe The BellRays schon lange vorher gekannt!"

Doch Tante Zufall war noch nicht mit mir fertig.

Am nächsten Tag besuchte ich einen Freund, der im Gegensatz zu mir auf der Games Convention war, aber freundlicherweise die "re:play", die Nachfolge-Zeitschrift der [ple:], und anderen Promo-Kram mitbrachte. Wir spielten Prey auf seiner Xbox 360, ich verfluchte die unheilige Allianz aus Gamepad und Ego-Shooter und er zeigte mir schließlich was seine Surround-Anlage so alles drauf hatte (nicht viel, denn ein Lautsprecher war kaputt). Er wählte den Anfang von "Appleseed", ein Science-Fiction-Anime dessen Zeichenstil Cel-Shading-Stil mir nicht gefiel. Eine toughe Kämpferin ballerte sich durch eine Gruppe von Kampfroboter/-Aliens, wurde von einer anderen, scheinbar ihr freundlich gesonnenen Gruppe betäubt und schließlich in ihr Hauptquartier geflogen. Und hier zeigte sich das Unwahrscheinlichkeitsfeld endlich, als die Kamera über das HQ flog, die Namen der Menschen, die nicht im Abspann stehen wollten, schon jetzt gezeigt wurden und ein ganz bestimmter Song gespielt wurde.

Dreimal dürft ihr raten, welcher es war.

Mit großen Augen blickte ich rüber zu meinen Freund, während mein Körper schon anfing zu tanzen, und sagte: „Heilige Peperoni! Es ist ‚Good Luck’!“
Er blickte zurück: „Was? Du kennst dieses Lied? Von wem ist es? Kannst du es mir geben? Ich muss es unbedingt haben!“

Als ich endlich wieder nach Hause zurückkehrte, immer noch verwirrt von dieser Sache, gab mir Tante Zufall noch einen letzten ordentlichen Tritt ins Großhirn:
Meine MP3-Datei hieß „Appleseed_2_-_Good_Luck“.

Und somit ist „Good Luck“ offizieller Song der Woche bei Golden Age of Terrabyte. Glückwunsch!

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Donnerstag, Juni 22, 2006

Schlechtes Gewissen



Ich habe ein schlechtes Gewissen.
Vor drei Wochen wurde hier wieder auf „Play“ gedrückt, doch der CD-Player blieb stumm. Eine LAN-Party, ein ausgeliehener GameCube mit „Zelda: The Windwaker“, ein kaputter PC, ein halber neuer PC, ein dreiköpfiger Affe, die üblichen Verdächtigen und eine endlich funktionierende Alice (in genau dieser Reihenfolge) waren Schuld an der ungewollten zweiten Auszeit. Zudem ist GAoT seit dem 2. Juni ein Jahr alt und hat seine Geburtstagsfeier verpennt. Tut mir leid, liebe Leser. Die Fete wird aber nachgeholt und es wird wieder regelmäßigen Output geben.
Versprochen.
Ganz dickes Indianer-Ehrenwort.

Apropos schlechtes Gewissen:
Herr Shhhh hat das neue Album seiner Band Les Mescredis (nicht zu Verwechseln mit Les Mercedes) zum kostenlosen Download auf seinen Blog gestellt, um einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum herauszufordern. Doch das Herunterladen - und der bald eintretende Untergang des Universums - lohnen sich.
„Lächeln kostet extra“ klingt, als hätten sich die GHVC-Chefs Thees Uhlmann und Marcus Wiebusch entschlossen ein Synthie-Pop-Projekt zu starten, um dann aus den Haarschuppen von Courtney Taylor-Taylor ihren Sänger zu klonen, Tommy Vercetti als Manager einzustellen und die Mediengruppe Telekommander wäre zudem auf einen Schnaps vorbeigekommen. Und das Album ist so verflucht gut, dass ich beim Hören ein weiteres schlechtes Gewissen bekomme. Liebe Les Mecredis, sobald im Hause PlayStar wieder genug Kohle vorhanden hast, wird das Album, ein T-Shirt oder ein anderer Merchandise-Artikel von euch gekauft (und natürlich ein Beitrag für René gespendet). Die Kohle habt ihr euch nämlich verdient.
Vesprochen.
Ganz dickes Piraten-Ehrenwort.

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Mittwoch, Mai 31, 2006

Online



Erstmal die schlechte Nachricht:
Ja, da draußen gibt’s ein Real.Life - und es ist verflucht kalt. Es ist so verflucht kalt, dass man sich fragen muss, wohin der Sommer geflüchtet ist. Höchstwahrscheinlich nach Großbritannien zu Lily Allen. Die junge Dame macht nämlich richtig tolle Musik nach dem Rezept „Man nehme jeweils einen Teelöffel M.I.A., The Streets und Lady Sovereign, entferne den Grime, gibt jeweils einen halben Liter Amy Winehouse und Nelly Furtado hinzu und mixt das ganze mit einen Anteil Indie-Pop nach eigenen Ermessen.“ zu der schon die halbe Blogosphäre tanzt. Wahrscheinlich das Next Big Blog Thing nach dem Artic Monkeys, Grup Tekkan und Pomme & Kelly. Herzlichen Dank (nachträglich) an die obercoolen Popnutten für diesen Musiktipp.

Nun die gute Nachricht:
Nach über einen Monat Stille wird hier wieder auf „Play“ gedrückt und Golden Age of Terrabyte aus der experimentellen Sommerpause geholt. Wir fangen auch gleich mit zwei Ergänzungen an:

> Zu Epic 2014/15 gibt’s eine schöne, deutsche (!) Parodie. Mit dabei ist alles was im heimischen „Web 3.5 Beta 2.0“ nicht fehlen darf: Ehrensenf, Spiegel Online, Toni Mahoni, Spreeblick und Konsorten. Was ein Spaß! [Vermutlich bei Mo gefunden, wahrscheinlichere Quelle ist wohl Mr. Schäfers]

> Ebenso lustig ist diese weitere Parodie der Bravia-Werbung mit Früchten samt Fake-Seite der wütenden Anwohner. [Definitiv bei Fabu gefunden]

And remember: Blog on! Sky is the limit!

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Montag, März 20, 2006

Monkey Business


„Die Musik ist beschissen, der Produzent gerissen. Is’n Boss im Business, hat Kenntnisse und Wissen. […] Dann ist sie bei fast allen TV-Shows Gast, sagt in Talks bloß das, was den großen Boss passt. Video- und Radio-Version laufen bei allen Stationen auf starker Rotation, die Leute warten schon. Die Firma wirft die Platte auf den MediaMarkt und jeder steht in meterlangen Schlangen für den Tönträger. Und einen Tag später ist ihr Song die neue Number One der Chartbreaker. War es Pech, war es Glück oder Verarschung am Stück? Jeder hat sie gefickt – einmal Star und zurück.“ (Massive Töne „Chartbreaker“)

Ein gewisser Tobias Regner ist Deutschlands neuer „Superstar“. Die „Grup Tekkan“ landet, dank der ungewollten Hilfe von Mo und Johnny und der absolut gewollten Hilfe von Stefan Raab, bald in den Charts. Genau der richtige Augenblick, um mit auf den Zug der One Hit Wonder zu springen.

Ladies and Gentlemen, Golden Age of Terrabyte proudly presents the very Next Big Thing™: Pomme & Kelly!



Artwork von Richard Steven’s Mix Tape Shirt, ein T-Shirt der Diesel Sweeties.

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Mittwoch, März 08, 2006

Die große Vorher-Nachher-Show

(Teil 2)

Vorher:
Millionen von Gummibällen hüpfen zu Jose Gonzalez’s „Hearbeats“ die Straßen von San Fransisco herunter, um Werbung für HDTV-Fernseher von Sony zu machen, und landen vor Roland Austinats (US-Korrespondent der GameStar) Füßen (Lieblingsextremitäten von Roland).

Nachher:
Millionen Dutzende von Spielern hüpfen zu Jose Gonzalez’s „Hearbeats“ die Straßen von „Battlefield 2“ herunter, um Werbung für den zweiten Teil von Snoken Productions’ „Mine!“ zu machen, und landen im Wasser (Lemmings?).

Wer sich schon jetzt für HDTV rüstet, ist entweder blöd, reich, beides, ein Xbox-Fanboy oder gleich alles zusammen (schließt auch „beides“ mit ein). Mir reicht mein kleiner, bescheidener Bildschirm noch zum Fernsehgucken, (Stellt euch jetzt eine supergeile Überleitung vor.) z.B. für eine Natalie Portman, die locker mit dem 99 Problemen eines Mark Romanek mithalten kann.

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Montag, Februar 20, 2006

2 Many DJ's



„[…] als man Zeit zum Feiern fand und der DJ vor dem MC auf dem Flyer stand.“
(Das ultimative Eins-Zwo-Zitat. Heute aus „Discjockeys“.)

Irgendwie braucht jeder Flyer einen markigen Spruch. „Oft kopiert, jetzt geklont!“ ist unserer. Eigentlich macht das keinen Sinn, denn am Freitag ist erst unser erster Auftritt. DJs werden wir sein oder es zumindestens ausprobieren. „Fun Fatal“ nennt sich der Spaß, wenn Menschen noch nie ein Turntable bedient haben, aber ihren Musikgeschmack für reif genug halten, um ihn auf die Öffentlichkeit loszulassen. „Wir“, dass sind mein Kumpel Pogobär und ich. Am 24.2. werden wir im CO2 die Anwesenden mit einer Ladung Punk, Metal, Ska, Indie-Rock, House, Bastard-Pop und den ein oder anderen weiteren Musikgenre beglücken und das Haus rocken. Wer meine Wenigkeit also schon immer mal persönlich treffen wollte, hat an diesen Tag ab 20.30 Uhr die Gelegenheit dazu. Und das Beste: Eintritt ist frei.

Übrigens ein herzliches Dankeschön für den Flyer an mich. Haste gut gemacht, PlayStar.

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Samstag, Januar 28, 2006

Television Rules The Nation II



Auch wenn in der Tracks-Sendung von Dienstag diesmal kein Beitrag über Weblogs dabei war, muss ich trotzdem mal wieder 'ne Empfehlung raushauen. Okay, der Grime-Blogger Martin Clark durfte ein paar Sätze in die Kamera sprechen, aber das zählt nicht. Dafür waren die Themen diesmal richtig schön gemischt (meint auch Frank von Zoomo), sodass man sich unbedingt die Wiederholung anschauen sollte.

Ganz wichtig für mich als Fan war, dass man mal wieder die Gorillaz unter die Lupe nahm. Das Besondere: Meine Lieblinge „Shynola“, großartige Macher von weltberühmten Pixel-Musikvideos, Beck-Vektorgrafiken, M.I.A.-Autowerbespots und den Animationen des Anhalters, werden vorgestellt und man lernt zudem die Macher der EMA-Performance kennen.

Da auch mein Herz für den Sound von The Streets schlägt, war mir der aktuelle Blick in die Grime-Szene und das unsinnige Hoodie-Verbot (Für alle Uncoolen da draußen: Kapuzen-Pullis) ebenso wichtig. Schließlich hatte ich dann mit Lady Sovereign einen weiteren Eintrag mehr auf meiner imaginären „Must Hear“-Liste (Man sollte unbedingt auch mal einen Blick in ihre „Save the Hoodie“-Kampagne und die witzige Zusammenfassung der Geschichte des Hoodies werfen).

Was vielleicht noch den einen oder anderen Mitleser interessieren könnte: Die japanische Band „Dir en grey“ wird im Beitrag zu „Visual Kei“ (Ein Trend zwischen Punk, Gothic, Cos-Play und Japan-Kult) behandelt.

Nebenbei geht es noch über Musiker-Comebacks und The Strokes.

Also denkt dran: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 1:30 Uhr „Tracks“ auf Arte ansehen oder, so wie ich, aufnehmen.

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Donnerstag, Januar 26, 2006

Vergrabene Cartridges



Einer der größten urbanen Legenden der Videospiel-Geschichte, wenn nicht sogar die Legende schlechthin, handelt um die angeblich verbuddelten „E.T.“-Module in der Wüste New Mexicos. Die in nur wenigen Wochen hingefuschte Adaption blieb wie Blei in den Regalen liegen, trieb Atari in den Ruin, trug zum Crash der Videospiel-Industrie 1983 bei und gilt zudem als eines der schlechtesten Spiele aller Zeiten.
In GEE 09 interviewte Gregor Wildermann den Macher des Spiels:

"Howard-Scott Warshaw arbeitete von 1981 bis 1984 als Programmierer bei Atari und entwickelte neben dem Kultspiel "Yar's Revenge" auch Ataris größten Software-Reinfall "E.T.". Zusammen mit Steven Spielberg begründete er die problematische Ehe zwischen Film und Spiel. [...]

1982 kam „E.T.“ in die Kinos, und Sie entwickelten auf dessen Basis eines der ersten Computerspiele zu einem Film. Wie kamen Sie zu dem Job?
Ich hatte mit Steven Spielberg ja bereits zehn Monate an „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“ gearbeitet, und deswegen verlangte er, dass ich auch die Umsetzung von „E.T.“ machen sollte. Dann zogen sich die Verhandlungen zwischen Spielberg und Atari aber sehr lang hin, und es verging immer mehr Zeit. Ray Kassar, der damalige Chef von Atari rief schließlich am 27. Juli 1982, einem Dienstag, an und bestätigte, dass die Verhandlungen abgeschlossen seien. Er fragte mich, ob ich bis zum 1. September ein Spiel fertig stellen könnte. Ich sagte zu und verlangte aber eine finanzielle Kompensation für diesen viel zu kurzen Arbeitszeitraum. Am Ende blieben noch fünf Wochen für die Entwicklungszeit, damit das Spiel für das Line-up zu Weihnachten fertig war. Es interessierte niemanden, wie das Spiel qualitativ aussehen würde.

Hatte Spielberg selber genaue Vorstellungen, wie das Spiel aussehen sollte?
Nur 48 Stunden nach meiner Zusage wurde ich in einem Learjet zusammen mit Ray Kassar nach Burbank zu Spielbergs Büro geflogen. Dort präsentierte ich ihm meine verschiedene Spielideen, und nach einer kurzen Pause sagte Steven Spielberg: „Können sie nicht so was wie ‚Pac-Man’ machen?“ Ich konnte es einfach nicht glauben, dass mich Spielberg gerade gebeten hatte, einfach ein anderes Game zu kopieren. Er mochte ja Spiele, aber er wollte sich einfach nicht lange mit der Entwicklung aufhalten. Und da er nichts von der 2600er-Konsole verstand, konnte ich mit ihm auch keine technischen Details diskutieren. […] Die meiste Zeit habe ich noch auf den Startbildschirm verwand, aber das war dann auch schon das Beste am ganzen Spiel. […]

Es gibt eine Geschichte über fünf Millionen "E.T."-Cartridges, die in der Wüste von Mexiko vergraben sein sollen. Was wissen Sie darüber?
Ich habe nie ein Bild dieser Grube gesehen und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Atari das jemals getan hat. Wie idiotisch muss man denn sein, so viele Wertstoffe in eine Grube zu schütten? Die Leute lieben ja die Geschichte, aber man muss doch mal daran denken, wie teuer es ist, solch eine eine Menge Cartridges auf diesem Weg zu entsorgen. Atari hatte enorme Finanzprobleme und hätte doch sicher eher versucht, das Material zu recyceln. Außerdem glaube ich auch, dass mir jemand davon erzählt hätte, wenn diese Aktion angestanden hätte. Ich hätte liebend gern ein Foto von mir gemacht, wie ich auf diesem riesigen Haufen von fünf Millionen "E.T."-Spielen stehe."

Und wieso grab (Hehe) ich diese Geschichte wieder aus? Die Band „Wintergreen“ hat ein sehr schönes Musikvideo zu diesen Thema gemacht, für das ich jetzt den Anguckbefehl herausgebe. Anschauen!
Regisseur Keith Schofield hat auch andere wirklich sehenswerte Videos gemacht, wie zum Beispiel „3 Feet Deep“ für DJ Format, bekannt aus GEE 13 (Ts ts ts, schon wieder die Zeitschrift…), in dem zwei MCs in einer Spielhalle an einem Tanzspielautomaten eine gekonnte Show abziehen. Auch seine Seite ist ganz im Retrogame-Stil gehalten. Und eigentlich sind alle Werke von Schofield super. Wirklich.

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